Archiv für Dezember 2013

Die Siegener Zeitung bleibt sich treu


Auch in den letzten Stunden des alten Jahres bleibt die Siegener Zeitung ihrer tendenziösen Linie treu: Mit dem Lokalteil-Aufmacher „Auseinandersetzung in ehemaligen Kasernengebäude“ wird in der Ausgabe vom 30.12.2013 wieder einmal tief in die fremdenfeindliche Gruselkiste gepackt.
Und wie immer kreißte der Berg und gebar eine Maus: Die angebliche Auseinandersetzung zwischen Gruppen von Geflüchteten, wegen der Polizeikräfte aus Dillenburg und Olpe zur Verstärkung zusammengezogen wurden, entpuppte sich zu einem Streit zwischen einem Mitarbeiter des privaten Wachdienstes (hierzu nochmals die Frage: was haben die Menschen eigentlich verbrochen, dass sie bewacht werden müssen?) und einem Bewohner. Zum Schluss des Artikels konstatiert die Siegener Zeitung kleinlaut: „Es habe sich, so die Polizei, letztlich um eine Kleinigkeit gehandelt.“

Der Kampf geht weiter – auch nächstes Jahr!

Zur Wiederauflage der Großen Koalition in Berlin: „SPD-Führer spricht…“

Kasimir Sublimer – SPD-Führer spricht…

Gottlob, die Wählerei ist vorüber,
Wir ziehen friedlich ins Meckerhaus,
das Klassengekämpfe haben wir über,
Jetzt ruhen wir auf unseren Lorbeeren aus.
Stimmt an, Genossen, ‚nen milderen Ton…
Immer rin in die große Koalition!

Der Jobber und Pfaffe sind Bannerbrüder,
Denen kann man doch nicht ewig böse sein -
Haben wir auch geschimpft, jetzt rufen wir wieder:
Nur herein in den Regierverein! (mehr…)

ÖPNV muss gesamtgesellschaftliches Eigentum sein!

Die von der Wern-Gruppe als Eigentümerin geführten VWS (Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd) weisen ein Jahresdefizit von 4,38 Mill. Euro aus.
Um dieses Defizit auszugleichen werden die Beschäftigten aufgefordert unentgeltlich Mehrarbeit zu leisten. Im Artikel der Siegener Zeitung „VWS-Busfahrer sollen länger arbeiten. Verdi-Versammlung fand gestern in der Siegerlandhalle statt“ (Montag, 16. Dezember 2013, Seite 5) ist die Rede von 44 Wochenstunden. Die bisherige Arbeitszeit sah 39 Wochenstunden vor. Das nichttarifgebundene Unternehmen versucht sein betriebswirtschaftliches Versagen auf die Beschäftigten abzuwälzen.
Wir Kommunistinnen und Kommunisten der DKP Gruppe Siegen sind der Meinung, dass die VWS als Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) nicht in die Hände privater Eigentümer gehören. Alle bisherigen privaten Eigentümer dieses Unternehmens haben letztendlich versagt. Beim ÖPNV handelt es sich um eine Dienstleistung, die im Interesse der gesamten Gesellschaft liegt und daher müssen die VWS und andere Unternehmen des ÖPNV Eigentum der öffentlichen Hand sein. Nur durch die Finanzierung aus dem Steueraufkommen der privaten Unternehmen, der Bürgerinnen und Bürger sowie einer demokratischen Kontrolle durch gewählte Organe, kann ein effizienter und den Interessen der Fahrgäste dienender ÖPNV geschaffen und aufrechterhalten werden.
Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten der VWS nun mit unbezahlter Mehrarbeit für ein Versagen des privatgeführten Unternehmens gerade stehen sollen. Ihnen gilt unsere Solidarität!

Für Frieden und Abrüstung, gegen Rassismus – Aktuelle „Siegen konkret“ der DKP zum 16.12.2013

Die Siegener Kommunistinnen und Kommunisten haben anlässlich der diesjährigen „GehDenken“-Veranstaltung des „Siegener Bündnisses für Demokratie“ eine neue Ausgabe von „Siegen konkret“ veröffentlicht, die unter folgendem Link heruntergeladen werden kann:
Siegen konkret – Mitteilungen und Positionen der DKP Siegen

Die DKP informiert mit einem Infostand am 16. Dezember 2013 zwischen 15.30 und 17.30 Uhr im Eingangsbereich des „Haus Seel“ (Kornmarkt) zum Thema „Frieden – Abrüstung – Rassismus“.

16.12.2013 – Station der DKP im „Siegener Bündnis für Demokratie“

Zu den diesjährigen „GehDenken“-Veranstaltungen des „Siegener Bündnisses für Demokratie“ am Montag, den 16. Dezember 2013 wird auch die DKP mit einer Station beitragen. Zwischen 15.30 und 17.30 Uhr informieren die Siegener Kommunistinnen und Kommunisten im Eingangsbereich des „Haus Seel“ (am Kornmarkt) mit einem Infostand zu „Frieden – Abrüstung – Rassismus“.