Archiv für August 2015

Schernikau – Ukraine – Griechenland: „Siegen konkret“ mit aktueller Veranstaltungsübersicht

Die brandneue Siegen konkret mit Mitteilungen und Positionen der Siegener Kommunist*innen informiert über die bevorstehenden Info-Veranstaltungen von SDAJ und DKP in Siegen. Los geht es am 21. August in der Buchhandlung Bücherkiste in Siegen-Weidenau unter dem Titel „… der letzte normale Mensch in diesem Jahrtausend“ mit einer Veranstaltung über den Schriftsteller Ronald M. Schernikau. Die Veranstaltung ist zugleich ein Beitrag zum Siegener Christopher Street Day 2015. Am 2. September spricht der ehemalige Redakteur des Hessischen Rundfunks Henning Lauterbach im VEB über die aktuelle Lage in der Ukraine. Und am 22. September nehmen sich der UZ-Redakteur Olaf Matthes und der Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise in der Siegerlandhalle unter der Überschrift „Griechenland und wir“ u.a. die Frage der Solidarität mit der griechischen Bevölkerung vor. Weitere Einzelheiten und Infos zu den einzelnen Veranstaltungen können der aktuellen Ausgabe entnommen werden, die unter folgendem Link heruntergeladen werden und gerne weiterverbreitet werden darf: Siegen konkret

Die Situation im Öffentlichen Personennahverkehr in Siegen

Die Situation im Öffentlichen Personennahverkehr in Siegen

Bus– und Bahnfahrten werden im Siegerland ab dem 1. August 2015 wieder teurer. Die Begründung dafür ist bekannt: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist hochgradig defizitär. Es geht um Verluste in Millionenhöhe.

Was tun?

Mit dem derzeitigen Konzept des öffentlichen Nahverkehrs, wird es mit diesem immer weiter bergab gehen. Die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd (VWS), nun nach mehrmaligem Verhökern gerupft wie ein Huhn bevor es in die Suppe kommt, fahren noch immer glänzende Verluste ein und die weiter sinkende Attraktivität sorgt dafür, dass die Kosten auf einen immer kleineren Nutzerkreis übertragen werden müssen. Attraktiver öffentlicher Nahverkehr geht anders! Es gibt genug positive Beispiele eines anziehenden Nahverkehrs, aber dafür ist es unerlässlich, dass die Politik der zuständigen Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe auch den Mut hat, neue Wege in Betracht zu ziehen. Die VWS gehören als Teil der Daseinsvorsorge wieder in Bürgerhand und müssen, mit einem besseren Angebot versehen, wieder attraktiver werden, um von einem größeren Teil der Bevölkerung genutzt zu werden. Die hochtrabenden Visionen des ehemaligen Landrats Paul Breuer, alles auf die Karte des Individualverkehrs zu setzen, sind heute mehr denn je als gescheitert zu erklären. Trotz Verkehrsumgehungsprojekten staut sich heute der Verkehr in Ballungszeiten an etlichen Ecken des Siegerlandes erheblich und die kühnsten Projekte, wie die Ortsumgehung um Dreis-Tiefenbach, gleichen nicht nur Achterbahnen, sondern sind auch bei der derzeitigen Haushaltslage des Kreises Siegen-Wittgenstein nicht realisierbar. Der Hauptknackpunkt ist und bleibt die nicht ausreichende Finanzierung (mehr…)